Private Weiterbildung

 

Als private Weiterbildung bezeichnet man die freiwillige Teilnahme an einer Fortbildung außerhalb der Arbeitszeit. Obwohl immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeiter auch betriebliche Weiterbildungen offerieren, kümmert sich der Großteil der Interessenten selbst um eine berufliche Weiterbildung.

Neben staatlichen Kursen, wie zum Beispiel an der VHS oder Umschulungen der Arbeitsagentur, stehen hierbei ebenfalls private Schulen als Veranstaltung einer Weiterbildung zur Auswahl. Da sich diese ausschließlich durch die Lehrgangsgebühren finanzieren, erweisen sich diese Anbieter in der Regel als etwas teurer, doch im Gegenzug bieten diese deutlich mehr Komfort. So sind sämtliche Kurse auf die Bedürfnisse von Arbeitnehmern zugeschnitten und lassen sich hervorragend mit dem Beruf vereinbaren. Außerdem besteht häufig eine Kooperation zwischen dem Lehrinstitut und einer Bank, sodass sich die Finanzierung einer privaten Weiterbildung für gewöhnlich recht flexibel gestalten lässt.

Wer sich für eine private Weiterbildung entscheidet, muss sich jedoch frühzeitig mit dem Thema Anerkennung befassen, denn insbesondere bei Fortbildungen, die durch private Schulen durchgeführt werden, gibt es hierbei hin und wieder Probleme. Hierfür ist hauptsächlich die Tatsache verantwortlich, dass die Veranstalter die Inhalte einer privaten Weiterbildung selbst festlegen, wodurch eine mitunter große Diskrepanz zwischen einzelnen Lehrgängen verschiedener Anbieter entstehen kann. Wird aber ein offizieller Abschluss, wie beispielsweise ein akademischer Grad oder ein IHK-Abschluss angestrebt, existieren derartige Probleme nicht, weil man seine Kenntnisse und Fertigkeiten in einer anerkannten Prüfung unter Beweis gestellt hat.

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