Wann lohnt sich eine Weiterbildung?

 

Die Frage, wann sich eine Weiterbildung lohnt, lässt sich nur sehr schwer beantworten, da dies vom jeweiligen Standpunkt abhängt. Bezieht man die Frage ausschließlich auf den finanziellen Nutzen einer berufsbegleitenden Weiterbildungs-Maßnahme, muss man im Vorfeld abwägen, ob die anfallenden Kosten durch die zu erwartenden Mehreinkünfte ausgeglichen oder sogar übertroffen werden. Im Regelfall führt man solche Gehaltsverhandlungen aber erst nach dem erfolgreichen Abschluss einer Fortbildung, weshalb sich im Vorfeld nicht sagen lässt, ob man eine Gehaltserhöhung bekommt und wie hoch diese ausfällt.

Obgleich eine Weiterbildung stets eine Investition in die eigene, berufliche Zukunft darstellt und daher immer von großem Wert ist, gibt es Fälle, in denen sich eine solche berufsbegleitende Fortbildung besonders lohnt. Hierzu zählen unter anderem der IT-Bereich, sowie die Medizin, schließlich sorgen der technische Fortschritt und aktuelle Forschungsergebnisse in diesen Branchen dafür, dass sich immer wieder Änderungen ergeben. Wer also in diesem Bereich tätig ist und immer auf dem Stand der Dinge sein möchte, muss regelmäßig an Weiterbildungen teilnehmen.

Im Handwerk sieht die Situation schon wieder vollkommen anders aus, denn handwerkliche Berufe basieren in der Regel auf langen Traditionen, weshalb hier keine permanenten Neuerungen zu erwarten sind. Außerdem bildet der Meister fast die einzige Aufstiegsoption für ausgelernte Gesellen, sodass sich eine andere Fortbildung häufig überhaupt nicht lohnt.

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